{"id":5455,"date":"2025-06-20T13:14:08","date_gmt":"2025-06-20T11:14:08","guid":{"rendered":"https:\/\/munichfuture.eu\/?p=5455"},"modified":"2025-10-21T13:47:34","modified_gmt":"2025-10-21T11:47:34","slug":"it-und-muenchens-museen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/munichfuture.eu\/de\/5455-it-und-muenchens-museen","title":{"rendered":"IT und M\u00fcnchens Museen"},"content":{"rendered":"\n<p>M\u00fcnchen \u2013 eine Stadt, in der Klassik auf Innovation trifft. In den zahlreichen Museen der Stadt werden Meisterwerke der Weltkunst aufbewahrt. Gleichzeitig ist M\u00fcnchen <strong>eines der f\u00fchrenden Wissenschaftszentren Europas<\/strong>. Diese lebendige Symbiose zeigt sich besonders deutlich im Museumswesen. Moderne Informationstechnologien erm\u00f6glichen es, Ausstellungsformate zu ver\u00e4ndern, die Interaktionsm\u00f6glichkeiten mit dem Betrachter zu erweitern und er\u00f6ffnen neue Wege zur Bewahrung des Kulturerbes. In diesem Artikel erz\u00e4hlen wir, wie IT das Museumserlebnis in Bayern beeinflusst. Mehr dazu auf <a href=\"https:\/\/munichfuture.eu\/de\">munichfuture.eu<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitalisierung von Museumssammlungen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.munichfuture.eu\/wp-content\/uploads\/sites\/67\/2025\/06\/ad_4nxczd2lqef9xxfmzkq3quyb12osfp5gcd1panqbvwwslcc2jslapkszapogae2wjtmmqtnhknapft05zpsblexpems6gd2at2i5515eccsw_j6wmtpjgc53heletdigge1yfhv0gyakeyq2smdghn3fk6vzcjwz8x6q.png\" alt=\"\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine der Schl\u00fcsselrichtungen bei der Einf\u00fchrung von Informationstechnologien in die Museumsarbeit ist die Digitalisierung der Sammlungen. Dank dieses Prozesses sind <strong>Tausende von Exponaten nun online<\/strong> f\u00fcr Forscher aus aller Welt zug\u00e4nglich. Die Digitalisierung er\u00f6ffnet auch neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Integration k\u00fcnstlicher Intelligenz in den Museumsbereich und f\u00fcr die Schaffung virtueller Ausstellungen.<\/p>\n\n\n\n<p>So hat beispielsweise die Pinakothek der Moderne ihre eigene App \u201ePinakothek der Moderne\u201c. Sie ist ein echter digitaler Begleiter f\u00fcr neue Kunsterlebnisse. In der App sind thematische F\u00fchrungen durch alle vier Museen der Pinakothek verf\u00fcgbar, ebenso wie separate Informationen zu <strong>\u00fcber 100 Objekten und \u00fcber 80 K\u00fcnstlern<\/strong>, Designern und Architekten. Die App ersetzt hervorragend die Arbeit eines Museumsf\u00fchrers oder Mediators, wenn Sie keine Lust auf menschliche Interaktion haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine identische App hat die Alte Pinakothek. Darin sind sieben F\u00fchrungen f\u00fcr Erwachsene und vier f\u00fcr Kinder verf\u00fcgbar. Es gibt auch <strong>eine inklusive F\u00fchrung<\/strong>, die in leicht verst\u00e4ndlicher Sprache verfasst ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus machten die Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen im Jahr 2017 alle Werke der Sammlung online zug\u00e4nglich. Das bedeutet, dass <strong>25.000 Kunstwerke<\/strong> aus Bayern, Deutschland und ganz Europa nun auf einer einzigen Plattform verf\u00fcgbar sind. Dies erm\u00f6glicht es jedem, nicht nur die Werke zu sehen, die in den bayerischen Museen ausgestellt sind, sondern auch jene, die sich in den Depots befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2022 werden auch Informationen zur Herkunft jedes Werks hinzugef\u00fcgt und dazu, wie es in die Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen gelangte. Priorit\u00e4t wurde Werken einger\u00e4umt, die <strong>w\u00e4hrend der NS-Zeit<\/strong> sowie nach dem Zweiten Weltkrieg erworben wurden. Seit 2023 sind auch Werke der klassischen Moderne online verf\u00fcgbar, die noch vor dem Zweiten Weltkrieg geschaffen und erworben wurden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Virtuelle Rundg\u00e4nge<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierung der Ausstellungen erm\u00f6glichte die Durchf\u00fchrung virtueller Touren. Besonders aktuell war dies w\u00e4hrend der Coronavirus-Pandemie. Das Deutsche Museum bietet beispielsweise an, die Ausstellungsr\u00e4ume mithilfe von <strong>360-Grad-Panoramen<\/strong> zu betrachten. So k\u00f6nnen Sie die Exponate aus n\u00e4chster N\u00e4he in hoher Qualit\u00e4t sehen. Das BMW Museum bietet ebenfalls Audioguides und Videoguides an.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Touren sind nicht nur bequem, sondern schaffen auch eine neue und interessante Erfahrung in der Interaktion mit Kunst. Besonders wichtig ist dies f\u00fcr <strong>Menschen mit eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t<\/strong> sowie f\u00fcr Menschen, die in anderen L\u00e4ndern leben, aber die deutsche Kultur erforschen. Virtuelle Touren machen Museen zug\u00e4nglicher und offener f\u00fcr den Dialog mit dem Publikum. Die meisten M\u00fcnchner Museen sind barrierefrei oder teilweise barrierefrei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">VR in M\u00fcnchner Museen<\/h2>\n\n\n\n<p>M\u00fcnchner Museen f\u00fchren auch aktiv VR-Technologien ein, um das Besuchserlebnis interaktiver und emotionaler zu gestalten. Das Deutsche Museum beispielsweise hatte bis 2022 ein eigenes Virtual-Reality-Labor, das \u201eVRlab\u201c. Mithilfe dieses Labors konnten Besucher \u00fcber weite Strecken \u201ereisen\u201c oder <strong>mit Museumsobjekten interagieren<\/strong>. Das Deutsche Museum setzte auch h\u00e4ufig 3D-Technologien ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass die Integration von IT-Technologien in den M\u00fcnchner Museen zeigt, wie Kultur erfolgreich mit Innovation verbunden werden kann. Die Digitalisierung von Sammlungen, virtuelle Touren und VR-Technologien machen Kunst nicht nur zug\u00e4nglicher, sondern er\u00f6ffnen auch <strong>neue Horizonte f\u00fcr Bildung und internationalen Kulturaustausch<\/strong>. Man kann sagen, dass M\u00fcnchen selbstbewusst in die Zukunft schreitet und dabei sein reiches Erbe bewahrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen \u2013 eine Stadt, in der Klassik auf Innovation trifft. In den zahlreichen Museen der Stadt werden Meisterwerke der Weltkunst aufbewahrt. Gleichzeitig ist M\u00fcnchen eines der f\u00fchrenden Wissenschaftszentren Europas. Diese lebendige Symbiose zeigt sich besonders deutlich im Museumswesen. 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